Bröl Aktuell


Vermisste Jesus Figur „aufgetaucht"
Hennef-Bröl, 24.04.17


Die Ende März von dem Wegekreuz neben dem Spielplatz in Bröl entwendete Jesusfigur wurde letzten Sonntag wiedergefunden. Da vermutet wurde, dass sie abgerissen und von der nebenan liegenden Brücke in den Brölbach geworfen wurde, starten der Heimat- und Verschönerungsverein und der Kirchenvorstand eine gemeinsame Suchaktion entlang des Brölbachs. Ein fünfjähriger Junge entdeckte die Figur einige Hundert Meter weiter flussabwärts am Rande des gegenüberliegenden Ufers. Die Bergung gestaltete sich durch den steilen Waldhang und das unzugängliche Böschungsufer schwierig, konnte aber zusammen mit dem Geschäftsführer des Kirchenvorstandes, Hand in Hand und teils auf allen Vieren bewältigt werden. Zur Freude der Finder war die Figur trotz des längeren Wasserkontaktes weitgehend unversehrt. Sie wurde bereits dem örtlichen Restaurator übergeben, der die Figur vor mehreren Jahren nach einer mutwilligen Beschädigung schon einmal renoviert hatte.
In den letzten Monaten kam es in Bröl vermehrt zu Sachbeschädigungen im Umfeld des Spielplatzes. Das Verschwinden der Jesusfigur löste große Entrüstung im Dorf aus und es wurde Anzeige erstattet. Dies nicht nur wegen des religiösen und materiellen Wertes der Jesusfigur von ca. 2000 € sondern auch da es sich bei der Wegekreuzanlage um eines der Wahrzeichen in Bröl handelt. Dieses Wegekreuz wurde von dem damaligen Unternehmerehepaar Jupp und Lucy Raderschad gestiftet und durch den Bröler Altherrenverein „Die Kreuzritter“ liebevoll gepflegt wird.
Auf Anfrage teilte die Polizei mit, dass in dem Ermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eine tatverdächtige Person ermittelt werden konnte.
Die Bröler freuen sich, die Jesusfigur bald wieder an Ihrem angestammten Platz wiederzusehen. Auch der diesjährigen Fronleichnamsprozession steht nun nichts mehr im Wege und der Finder darf sich auf ein großes Eis freuen.
Fotos nachfolgend:

 




 

Mitteilung des HVB zum Besenschwingtag am 25.3.2017 in Bröl.

 

 

 

Gemeinsam beim Frühjahrsputz in Bröl

 

 

 

19 Erwachsene und 9 Kinder sind dem  Aufruf des Heimat- und Verschönerungsvereins Bröl gefolgt, sich am Besenschwingtag zu beteiligen. Die Organisatoren hatten bei herrlichstem Wetter allerdings mit einer stärkeren Beteiligung gerechnet, um Müll in allen Variationen in und um Bröl herum zu sammeln.  

 

Nachdem alle mit Handschuhen und Müllsäcken ausgerüstet waren, ging es in Kleingruppen in alle Richtungen, um den Müll, der teilweise seit langer Zeit herumgelegen hat, einzusammeln. Besonderes Augenmerk wurde auf den Bereich rund um den Landgasthof Bröl und den Dorfplatz samt Bushaltestellen gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt der Säuberungsaktion war die B 478, denn es wurde jede Menge Müll aus fahrenden Autos am Straßenrand entsorgt.

 

Auch Schüler der Schirrmannschule konnten dazu gewonnen werden, schon am Mittwoch, Donnerstag und Freitag den Bereich rund um die Schule von Müll zu befreien.

 

Später wurden dann die am Straßenrand abgestellten Säcke abgeholt und auf einen von der Stadt bereitgestellten Anhänger gebracht.

 

Größtes Unverständnis kam bei den Sammlern auf, als bekannt wurde, dass in der Nacht vorher vor der Brücke über die Bröl jemand einen Fernseher und mehrere OSB- Platten abgeladen hatte.

 

 

Als kleine Belohnung für die geleistete Arbeit fand in den Räumlichkeiten des Pfarrheims ein gemeinsames Essen statt. Es gab für die Helfer zur Stärkung neben diversen Getränken zwei von Elke Tochtrop zubereitete leckere Suppen sowie zwei Nachtische zur Auswahl.

 

 

Leider musste der Heimatverein schon am nächsten Tag feststellen, dass an zwei Stellen im Dorf die Putzaktion für die Katz gewesen ist. Unter der Pergola am „Dorfplatz“ und auf einem Blumenbeet „Am Berg“ lagen vor allem Glasscherben von Schnaps- und Bierflaschen sowie weiterer Müll.

 

Auch die Tatsache, dass in der Nacht vom Wegekreuz an der Bröl die Jesusfigur entwendet wurde, machte viele Bröler fassungslos.

 

 

 

Werner Hußmann (Vorsitzender des HVB)

 

Bilder vom Besenschwingtag gibt es HIER

 




 

Das Schiff passierte mehrere Burgen wie z.B. die Pfalz bei Kaub, Bacharach und den Mäuseturm bei Bingen. Während der Schifffahrt wurden die Seniorinnen Marianne Seidz und Gertrud Walterscheid vom den HVB-Vorsitzenden Werner Hußmann und Dagmar Papke mit einem Weinpräsent geehrt.
In Rüdesheim angekommen wurde es im Felsenkeller bei Kaffee und Kuchen gemütlich. Viele Teilnehmer nutzten danach die Möglichkeit, mit der Seilbahn über die Weinberge hinweg zum Niederwalddenkmal zu fahren, um von dort die einmalige Aussicht auf das Rheintal, die Städtchen Rüdesheim und Bingen mit der Mündung der Nahe in den Rhein zu genießen. Andere Teilnehmer nutzten die verbleibenden 2 Stunden, um sich in Rüdesheim umzusehen und besuchten in der Drosselgasse oder den Nebengässchen eines der vielen Weinlokale. Voller Eindrücke ging es dann erneut am Rhein entlang zurück  nach Bröl.
 
Werner Hußmann
(HVB-Vorsitzender)

 

Weitere Bilder Hier:





Neue Spielgeräte auf Bröler Spielplatz

Der Heimat- und Verschönerungsverein Bröl (HVB) hatte zu einem Aktionstag am Samstag, den 13. August auf dem Spielplatz an der Bröl aufgerufen. 10 Helfer sind dem Aufruf gefolgt, so dass die Arbeiten zügig ausgeführt werden konnten. Nachdem schon Anfang des Jahres eine Doppelschaukel aufgestellt und in Betrieb genommen wurde, war es jetzt an der Reihe, ein zweites Schaukelgestell für eine Nestschaukel zu installieren, eine über 40 Jahre alte Wippe zu entfernen und an anderer Stelle eine neue Wippe aufzustellen. Um die Geräte zu platzieren, mussten zahlreiche Vorschriften beachtet werden. ( Tiefe und Breite des Fundaments, Höhe über dem Erdboden, Abstand zu anderen Spielgeräten, Fallschutz u. a.)

Zuletzt waren 1.5 Tonnen Beton nötig, um die Standfestigkeit der Geräte für die nächsten Jahrzehnte zu gewährleisten. Bevor die Geräte jedoch von den Kindern in Betrieb genommen werden können, muss der Beton noch 2-3 Wochen aushärten. Die Attraktivität des Spielplatzes an der Bröl dürfte durch dieses neue Spielgeräte-Angebot nochmals gesteigert werden. An den Anschaffungskosten für die Spielgeräte beteiligte sich mit einem hohen Anteil die Stadt Hennef und die Arbeitsgemeinschaft der Hennefer Heimatvereine. Die Ausführungen der Arbeit unterstützte der Baubetriebshof mit der Bereitstellung eines Baggers. Infos auch unter hvb-bröl.de.

  Werner Hußmann
(Vorsitzender des HVB)